Tablet statt Papier? So reagieren Kunden auf digitale Dokumentation im Handwerk - Skalice GmbH

Tablet statt Papier? So reagieren Kunden auf digitale Dokumentation im Handwerk

Tablets und mobile Geräte gehören inzwischen bei vielen Handwerksbetrieben zum Alltag. Sie werden genutzt, um Arbeitsschritte zu dokumentieren, Materialien zu erfassen oder Leistungen digital bestätigen zu lassen. Doch wie sieht es mit der Akzeptanz von Tablets aus? Wird ihre Verwendung als moderner Service verstanden oder eher als irritierende technische Spielerei?

Ein Blick auf aktuelle Daten zeigt: Viele Kundinnen und Kunden stehen digitalen Prozessen offen gegenüber – vor allem, wenn sie Vorteile bringen und gut erklärt werden. 

 


Offenheit für digitale Dokumentation

Der Digitalverband Bitkom hat 2025 untersucht, wie Kunden digitale Services im Handwerksbereich wahrnehmen. Demnach:

  • 8 % der Befragten haben bereits digitale Dokumentationsangebote im Handwerk genutzt, z. B. Fotodokumentationen des Baufortschritts oder digitale Arbeitsnachweise.
  • 25 % können sich eine solche Nutzung grundsätzlich vorstellen.

Diese Zahlen zeigen: Mehr als ein Drittel der Kundschaft ist offen für digitale Abläufe, wenn sie sinnvoll angeboten werden. Das ist ein solides Fundament für Betriebe, die digitale Dokumentation als Service nutzen möchten.

 


Vertrauen in elektronische Unterschriften

Belastbare, handwerksspezifische Studien zur Akzeptanz digitaler Unterschriften auf der Baustelle sind bislang rar. Es gibt jedoch branchenübergreifende Verbraucherumfragen, die eine grundsätzliche Offenheit gegenüber elektronischen Signaturen erkennen lassen.

So heißt es in einer von dem E-Signatur-Anbieter Yousign veröffentlichten Verbraucherumfrage, dass 64 Prozent der Befragten elektronischen Unterschriften vertrauen. Die Ergebnisse wurden unter anderem von Fachportalen aufgegriffen. Angaben zur genauen Methodik oder Stichprobengröße sind in der veröffentlichten Zusammenfassung jedoch nicht detailliert ausgewiesen.

Die Aussagekraft ist damit begrenzt, sie zeigt aber eine Tendenz: Eine generelle Ablehnung digitaler Signaturen ist in der Bevölkerung nicht erkennbar. Skepsis entsteht häufig eher aus Unsicherheit über rechtliche Rahmenbedingungen und Sicherheitsstandards. Für die Praxis bedeutet das: Wenn Betriebe transparent erläutern, dass eine digitale Unterschrift rechtsgültig ist und welche Schutzmechanismen greifen, steigt die Akzeptanz erfahrungsgemäß deutlich.


Akzeptanz: Tablets auf der Baustelle wirken professionell

Auch wenn es bislang keine repräsentativen Studien gibt, die isoliert die Reaktion auf einen Handwerker mit Tablet auf der Baustelle messen, lassen sich aus den vorhandenen Daten zu digitalen Services und elektronischen Signaturen durchaus Rückschlüsse ziehen. Die Umfragen zeigen eine wachsende Offenheit gegenüber digitalen Abläufen, sofern deren Nutzen nachvollziehbar ist.

Digitale Dokumentation wird von vielen Kundinnen und Kunden als zusätzlicher Service wahrgenommen, weil sie Transparenz schafft. Fotos von Arbeitsschritten, digitale Aufmaße oder sofort verfügbare Leistungsnachweise reduzieren Unklarheiten und machen Prozesse überprüfbar. Das steigert das Vertrauen, insbesondere bei komplexeren Projekten.

Gleichzeitig deuten branchenübergreifende Umfragen zur elektronischen Signatur darauf hin, dass digitale Unterschriften nicht grundsätzlich auf Ablehnung stoßen. Vielmehr hängt die Akzeptanz stark davon ab, ob Sicherheit, Rechtsgültigkeit und Zweck verständlich erklärt werden.

Vor diesem Hintergrund erscheint das Tablet auf der Baustelle weniger als technisches Experiment, sondern zunehmend als professionelles Arbeitsinstrument. Es steht für strukturierte Abläufe, Effizienz und nachvollziehbare Dokumentation und genau diese Faktoren sind für viele Kunden relevant.

 




Praxisbeispiel: So wirkt digitale Transparenz

Ein typisches Szenario: Der Handwerker dokumentiert Arbeitsschritte per Tablet-Foto direkt vor Ort, fügt die Daten digital dem Kundenrapport hinzu und lässt die Leistung per E-Signatur bestätigen. Solche digitalen Abläufe:

  • schaffen Transparenz, weil Leistungen minutiös nachvollziehbar sind;
  • reduzieren Missverständnisse, weil Fotobelege und Zeiten eindeutig belegt werden;
  • beschleunigen Abrechnung und Nachbereitung, weil alle Daten digital zur Verfügung stehen.

Kunden, die solche Vorteile sehen und erklärt bekommen, reagieren nicht mit Ablehnung, sondern mit Wertschätzung für Professionalität und Effizienz.

 

Fazit: Akzeptanz von Tablets wächst – Kommunikation ist entscheidend

Die Studienlage zeigt: Tablets auf der Baustelle sind kein Beziehungskiller. Vielmehr akzeptieren Kundinnen und Kunden digitale Dokumentation und auch elektronische Unterschriften, wenn die Vorteile klar kommuniziert werden.

Digitale Prozesse müssen nicht unbedingt jeder Kundin und jedem Kunden von Anfang an vertraut sein. Doch wenn Betriebe erklären, warum der digitale Ablauf sicher ist und welchen Nutzen er bietet, steigt die Akzeptanz deutlich. Tablets werden dann nicht als „unnötige Technik“ wahrgenommen, sondern als moderner, transparenter Service, der Vertrauen schafft.

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